Gutenberg-Museum Mainz
Zur Startseite  
Terminfinder
Ausstellungen
Ausstellung 'Philipp Hennevogl - Mainzer Stadtdrucker 2010/2011
Newsletter

Klicken Sie hier, um den 1/4jährlich erscheinenden Newsletter des Gutenberg-Museums Mainz zu lesen.
>>Aktueller Newsletter hier bestellen
Specials

> Gutenberg-Bibel

> Bibliothekskatalog

> Gästebuch
 E-Mail schreiben  | Gästebuch  | Sitemap  | Druckversion |   |    | Das Gutenberg-Museum auf Facebook Hier twittert das Museum Hier RSS-Feed des Museums abonnieren | 09.09.2010
Sie sind hier :  Meldungen > 


21.02.10 15:04

Der neue Mainzer Stadtschreiber 2010: Josef Haslinger


Haslinger erhält für ein Jahr Wohnrecht in der Mainzer Stadtschreiberwohnung im Palais zum 'Römischen Kaiser', dem Verwaltungsgebäude des Gutenberg-Museums.

Mainz (ah). Zum 26. Mal vergibt die Stadt Mainz die Auszeichnung 'Mainzer Stadtschreiber'. Für 2010 wurde der österreichische Schriftsteller Josef Haslinger mit dieser Ehre ausgezeichnet. Der Schriftsteller erhält nicht nur das mit 12.500 Euro dotierte Preisgeld, sondern darf für ein Jahr die erst 2007 renovierte Stadtschreiberwohnung im Dach des aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts stammenden 'Haus zum Römischen Kaiser' bewohnen. Das heute auch als Verwaltungsgebäude des Gutenberg-Museums genutzte Palais beherbergte schon Geistesgrößen wie Voltaire und Goethe. Der passende Ort für eine kreative und bürgernahe literarische Auseinandersetzung mit dem kulturellen, geistigen und gesellschaftlichen Leben in der Stadt Gutenbergs.

Josef Haslinger ist 54 Jahre alt und pendelt derzeit zwischen Wien und Leipzig. Am Leipziger Literaturarchiv ist er gegenwärtig mit einer Professur betraut.

Der neue Stadtschreiber wurde unter anderem mit seinem Roman 'Opernball' aus dem Jahr 1995 bekannt. Darin verübt eine politische Splittergruppe einen Giftgasanschlag auf den Wiener Opernball. Aus dem Jahr 2000 stammt Haslingers Roman 'Vaterspiel'. Darin beschreibt er kritisch die Nach- und Spätwirkungen des Nationalsozialismus auf österreichische Familienstrukturen. Exemplarisch verbindet Haslinger seine Gesellschaftskritik mit einem unterhaltsamen und ironischen Erzählduktus. Er gilt zu Recht als wichtiger deutschsprachiger Gegenwartsautor, der die lange Reihe der aus Österreich stammenden, großen  Literaturbegabungen der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart, wie Thomas Bernhard (Frost, Beton), Robert Menasse (Sinnliche Gewissheit), Lilian Faschinger (Stadt der Verlierer) oder den ehemaligen Mainzer Stadtschreiber Raoul Schrott (Die Wüste Lop Nor), erweitert.

Text: André Horch










<- Zurück zu: Islam

Josef Haslinger

 


 
Suche
 
Meldungen
> News-Archiv
Presse

... Hier finden Sie Presseinformationen über das Gutenberg-Museum

 
top | Gutenberg-Museum Mainz - Liebfrauenplatz 5 - 55116 Mainz | Impressum | © 2008